Bei meinen Workshops zum Thema Social Media und meiner diesbezüglichen Dozenten-Tätigkeit an der IHK geht es immer wieder um die Masse an Plattformen und Tools, die eher abschrecken, als erklären. Vor allem, wenn man sich auf das Social Media Prisma – inkl. der Entwicklung zum Conversion Prisma (by Brian Solis) – beruft oder ein paar (sic!) Monitoring Dienste präsentiert.

Um gerade beim Einstieg ins Thema Übersicht statt Verwirrung zu schaffen und nicht jeden Hype bzw. jedes Netzwerk zu benennen, zu erklären, vorzuführen, hab ich mir das Social Media Hashtag gebaut; acht Stränge, welche die Aufgaben und Funktionalitäten im sozialen Netz meiner Meinung nach ganz gut abdecken. Zwar mit über 40 Diensten immer noch eine Menge Holz (bzw. das Gegenteil davon), aber als Überblick zur benannten Thematik hat es sich zuletzt beim Workshop ‚Social Media für Existenzgründer‘ an der Uni Landau als ganz hilfreich erwiesen.

Für euch zum Kürzen, Ergänzen, Zerreißen freigegeben:

SMHASH: Social Media Hashtag by bastiankbx
SMHASH: Social Media Hashtag by bastiankbx

Social Media Hashtag – Aufbau:

1. Blog/Stories

Social Media wird mehr und mehr als Überschrift für Content Marketing oder Storytelling genutzt, was nicht mehr als der Versuch ist, der Kommunikation im Netz einen ganzheitlichen, stringenten und vor allem nachhaltigen Ansatz zu geben. Dass Visionen und Inhalte, aufbauend auf Zielen, mit wenig Vorgaben und Einschränkungen auf möglichst individualisierbaren und ständig verfügbaren Präsenzen besser darzustellen sind, als in einem nicht enden wollenden Datenstrom, abhängig von Gusto, Algorhitmus und Existenz einzelner Netzwerke, liegt auf der Hand.

Trotzdem möchte man nicht auf die Dynamik und (mögliche) Viralität inkl. der Interaktion mit den Usern verzichten. Es geht um Blogs, Aggregatoren und Newsletter:

  • WordPress; mehr als ein Blog – das Content Management System ermöglicht die redaktionsfreundliche Unternehmensdarstellung als Coprorate Website inkl. Publishing Möglichkeiten in Form von Artikeln.
  • Tumblr; die Spielwiese für Kreative ist vergleichsweise leicht aufzusetzen und ermöglicht neben der Veröffentlichung von Bildern, Videos, Texten und GIFs (GIFs!), die einfachste Form der Content Curation durch Fans und Follower. Darüber hinaus bietet es sich als Kampagnenplattform an, ohne Umbauten an der jeweils bestehenden Website vornehmen zu müssen.
  • Medium; hier geht es vor allem um umfangreiche Texte, Meinungen und Diskussionen. Der Lesefreundlichkeit wird vieles, nein, alles untergeordnet.
  • Storify; in diesem Aggregator made in Frankreich können eigene, aber auch fremde, freizugängliche Inhalte aus Twitter, Facebook, Instagram, Youtube, Google Suche … übersichtlich, lehrreich und/oder unterhaltsam zusammen gefasst werden, um sozial diskutierte Geschehnisse, Veranstaltungen, Nutzererfahrungen aufzubereiten.
  • Mailchimp; weder Blog noch Aggregator – aber ein mächtiges Newsletter Tool, um Neuigkeiten und Entwicklungen in Form von Teasern und Links regelmäßig zu veröffentlichen sowie deren Reichweite zu analysieren.

2. Direkte Kommunikation/Echtzeit

Mit der Sensibilisierung zum Datenschutz und dem Siegeszug der privaten Messenger (aka Dark Social) sind Medien sowie Unternehmen auch zum Experimentieren in diesem Bereich gezwungen gefordert. Darüber hinaus bieten barrierearme Feedback- und Beteiligungsmöglichkeiten nicht nur Optionen zur Produktentwicklung und Kundenbindung, sondern auch Ansätze für die Marktforschung.

  • Disqus; es ist das pure Gegenteil von Dark (geheim) und ermöglicht sowohl das Plattform-übergreifende Kommentieren (als Marke/Unternehmen) als auch das Kommentieren lassen – zum Beispiel auf WordPress oder Tumblr. Außerdem bringt Disqus ein paar spannende, soziale Features mit.
  • Twitter; Microblog? Netzwerk? Whäh! Twitter ist ein Echtzeitkanal für Nachrichten und Liveberichterstattung sowie eine Möglichkeit mit den Stakeholdern Kontakt zu halten. Auch wenn die Macher das noch anders sehen … wenn sie schlau sind, optimieren sie die neuen Funktionen (Sponsored Posts, Gruppenchat, Video, Curator, Analytics) genau für diesen Case. PS: Unternehmensprofile würden Sinn machen 😉
  • Snapchat; ist der Durchstarter aus Amerika und unter den Teenies so etwas wie der Justin Bieber des sozialen Netzes. Ursprüngliches Kernelement war die Zerstörung der Inhalte direkt nacht der Übermittlung (hat nix mit Justin Bieber zu tun, dafür lässt Mission Impossible grüßen … nicht drüber nachdenken, weiterlesen). Mittlerweile will Snapchat auch in den Bereichen Payment und Publishing mitspielen.
  • Yo; was haben wir gelacht?! Ein Dienst der nicht mehr kann, als ein Yo! an die Kontakte zu verschicken … aber: mittlerweile gibt es Yo!s für aktuelle Spielstände der NBA, Angebote in der Nähe und Breaking News von Techcrunch.
  • WhatsApp; Beiträge werden nicht mehr nur geliked, geplust, gepinnt und getwittert, sondern über Sharing Buttons in Interessensgruppen über WhatsApp geteilt. Die Berliner Morgenpost spielt das Spiel seit kurzem proaktiv mit.
  • Messenger; der Facebook-Dienst darf laut Nutzerbedingungen momentan nur privat genutzt werden, doch als Bestandteil der Infrastruktur und dem anhaltenden Bemühen Zuckerbergs, die Plattform für Unternehmen möglichst attraktiv zu gestalten, ist eine Modifizierung zu erwarten.

3. Fotos/Style

Das Auge surft mit und ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte (und das ausgerechnet auf diesem Blog!). Egal … ob passiv zur Inspiration und Recherche oder aktiv zur Präsentation des eigenen Styles: in ist, wer drin ist. Oder so.

  • Instagram; der Fotodienst wächst und gedeiht und keiner weiß warum – so oder so wurden Maßstäbe in der Optik von Bildmaterialien gesetzt (quadratisch, retro, gut). In Sachen Reichweite, Interaktion, Werbemöglichkeiten sowie Trend- und Hipness führt kaum ein Weg daran vorbei.
  • Pinterest; die Boards bei Pinterest sind nutzer- und unternehmensfreundlich gleichzeitig (was bisher kaum ein Dienst vereinen konnte). Wunschzettel, Inspirationsquelle, Traffictreiber und zukünftig Shoppingplattform. Ist das die eierlegende Wollmilchsau, auf die wir alle gewartet haben? Treibt sie durch’s Dorf!
  • Flickr; der soziale Vorreiter in Sachen Fotos bietet mal eben 1 GB für jeden und alle und das, ohne die Fotos künstlich klein zu rechnen. Insgesamt dient Flickr aber eher der langfristigen Verfügbarkeit in Alben für die surfende Kundschaft bzw. als Bildersuche unter rechtlich entspannter CC-Lizenz. Und da Flickr bzw. Yahoo jetzt auch noch Management sowie Verkauf für die Fotografen übernimmt, steigt womöglich auch die Qualität der gesuchten und verwendbaren Bilder …
  • 500px; … und für diesen Dienst wird es schwer. 500px ist eher eine Plattform/Community von und für Fotografen, um sich zu präsentieren, sich auszutauschen und schließlich vermittelt zu werden. Diese werden sich die Flickr-Entwicklung ganz genau anschauen.
  • foodspotting; Social Media, Fotos und Essen, passt das überhaupt zusammen? Spaß beiseite. Foodspotting verknüpft Fotografie, mit Rezepten, mit Restaurantempfehlungen, mit Checkins. Für Unternehmen ein schwieriges Feld. Die Community ist sehr kritisch.

4. Video/Audio

Hier kommen zwei Dinge zusammen: die Faulheit der Nutzer und ihr Internet to Go. Das Netz wird in Osteuropa, Südamerika, Afrika und sogar in der Uckermark immer stabiler. Warum also lesen, wenn man es sich vorlesen lassen kann, warum die Phantasie nutzen, wenn es Bewegtbild gibt, warum um 20.15 Uhr zuhause sein, wenn man eine Flatrate bei Netflix, Watchever, Prime, Maxdome hat?

  • Youtube; die zweitgrößte Suchmaschine der Welt, im letzten Jahr mehr Besucher als Facebook. Und wofür: Katzenvideos, verwackelte Konzertmitschnitte, Failcompilations? Nö, Youtube bindet die User mit Musik, mit Kanälen, Videoempfehlungen und kostenpflichtigen, aber dafür werbefreien Konsum. Hier eigenen, mehrwertigen, nachhaltigen Content zu veröffentlichen oder veröffentlichen zu lassen, ist definitiv sinnvoll.
  • Vimeo; wie Youtube nur anders. Schöner, künstlerischer, irgendwie sozialer … wem es nicht um den viralen Hype geht, sondern um die Credibility in der Szene oder ’nur‘ die Integration in die eigene Website, lädt seine Videos hier hoch.
  • Twitch; selber arbeiten ist doof, selber nicht arbeiten aber auch. Hier kann man anderen Leuten beim dokumentierten und kommentierten Videogaming zuschauen. Ja, eine Nische, aber eine, in der sich die Kunden von morgen und übermorgen rumtreiben.
  • Hyperlapse; die Auskopplung von Instagram ist komischerweise nicht quadratisch und es geht auch nicht um Filter und Filtersfilter und Filtersfiltersfilter, sondern um Zeitraffervideos. Warum nicht mal die Produktion von Brötchen, Schuhen und Zahnrädern veranschaulichen oder einen kurzen, virtuellen Rundgang durch die riesigen Werkshallen ermöglichen?
  • Vine; sechs Sekunden – und zwar in Echtzeit! Findet Mutter Twitter, als der Dienst hinter Vine, inzwischen so gut, dass sie einen neuen Videodienst in ihr Hauptprodukt gebaut haben. Das jüngste Kind ist doch immer das süßeste.
  • Soundcloud; die Schweden wollten das Youtube der Musik werden und was macht Youtube? Musik (siehe oben). Für DJs, Demo-Tapes aber auch für das gesprochene Wort immer noch eine mögliche und spannende Plattform.
  • Spotify; nur einer von tausenden Streaming-Diensten, aber eben ein sehr populärer. Und wenn Social Media den Unternehmen ein Gesicht geben soll, warum dann nicht mit dem eigenen Musikgeschmack prahlen?

5. Checkins/Bewertungen

Winston Churchill hat einmal gesagt: ‚Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.‘ In die heutige Zeit frei übersetzt, wird keinem Werbeversprechen getraut, welches andere nicht überprüft hätten.

  • Yelp; die einzige Plattform, die mit diesem Dienst in den Suchergebnissen von Google mithalten kann, ist Google. Dienstleister, Shops, Ärzte, Schwimmbäder etc. werden vor allem über Yelp <dialekt> jefunden, als allerschürfst oda Brett vorm Kopp bewertet und vieleischt weita empfohlen </dialekt>.
  • Foursquare/Swarm; Foursquare ist wie Yelp, nur dass es fast ausschließlich von den Nutzern mit Inhalten befüllt wurde (während Yelp die wohl penetranteste Vertriebsmaschinerie überhaupt zu laufen hat), aber nicht in der Lage war, daraus einen größeren Vorteil zu ziehen. Daten vom und durch den Nutzer werden weiterhin über die Auskopplung Swarm gesammelt. Zur Belohnung gibt es aber keine Ermäßigungen oder gratis Kaffee sondern Badges aus der ‚Prince of Persia‘-Welt. Gamification ging auch schon mal besser.
  • gutefrage.net; keine Checkin-Möglichkeit, keine zielgrichtete Bewertung von Unternehmen oder ihren Leistungen, doch zur Recherche aktueller Befindlichkeiten, des eigenen Standings oder der aktiven Beteiligung an Problemen und vor allem Problemlösungen immer noch bestens geeignet.
  • kununu; Jobs werden angeboten, vermittelt, gesucht über das soziale Netz. Der von Xing erworbene Dienst stellt Waffengleichheit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer her. Denn während der zukünftige Personalchef noch nach Partybildern googelt, durchstöbert der Bewerber einfach die anonymisierte Meinung der aktuellen oder ehemaligen Belegschaft.

6. Business/Reputation

A pro pos Job- und Arbeitnehmersuche: das soziale Netz hilft dabei, gefunden und vor allem gut gefunden zu werden. Nicht nur Nachrichten finden ihre Empfänger, auch Arbeit- und Auftraggeber finden ihr Personal.

  • LinkedIn; die Mutter aller Businessplattformen hat aufgrund der Überschneidungen bzw. nicht mehr so schlecht gemachten Kopie made in Germany tatsächlich eine selbstverschuldete, direkte Konkurrenz. Doch schwerer wiegt die Attraktivität der eigentlichen Zielgruppe auf andere Dienste von Facebook über Amazon und Microsoft bishin zur Dropbox. LinkedIn versucht derweil, sich in ein Dasein als spezialisiertes Wissens- sowie Newsportal zu flüchten, um als Netzwerk bestehen zu bleiben. Könnte klappen.
  • Xing; die ungewollteste Stieftochter aller Businessplattformen hat aufgrund der Überschneidungen mit dem amerikanischen Original tatsächlich eine mehr als direkte Konkurrenz, gedeiht aber im Schutz der Nicht-Globalisierung. Und spätestens mit dem Zukauf von kununu, Amiando und jobbörse.com sowie einem starken finanziellen Background, scheint die regionale Ausrichtung weniger Probleme zu bereiten, als oft unterstellt.
  • about.me/intro; die Online-Visitenkarte überhaupt! Online-Visitenkarte war unter den Entwicklern und Designern übrigens eher ein Synonym für günstige aka billige Internetpräsenzen zahlungsunfähiger Kunden. about.me hat das auf soziale Art und Weise geändert und bündelt Kontakte, Profile, Stärken und Erfahrungen auf einem ansehnlichen One-Pager. Die ausgekoppelte App intro, macht den Visitenkartentausch auch unterwegs wieder spannend.
  • Klout; mein Haus, mein Boot, mein Pferd, mein Kloutscore. Doch die Egomaschine für sozial aktive Nerds ist mehr als eine persönliche Bestätigung des aktualisierten Statusupdates. Die Plattform dient zum Beispiel zur internationalen Recherche möglicher Blogger und Influencer. (Für aktive Nutzer wird hier Datenschutz jedoch so klein geschrieben, dass den AGB per Post ein Mikroskop mitgeliefert wird.)

7. Media/Präsentationen

Das klingt trockenener als es ist. Es geht um Veröffentlichungen aller Art, um Kataloge, Bauanleitungen, Schnittmuster, Präsentationen. Dinge, die dem avisierten Verkauf von Produkten und Dienstleistungen definitv näher sind als quadratische Retro-Bilder oder Texte mit 140 Zeichen.

  • Slideshare; ja man kann hier auch Powerpoint-Dateien hochladen, aber das wäre ein Widerspruch in sich. Aber gelungene, mehrwertige Präsentation, die intern oder extern des Unternehmens ihr Publikum finden, können auch hier der Reputation und Sichtbarkeit dienen.
  • Scribd; hier gilt eher das geschriebene Wort. AGB, offene Briefe oder auch Romane (Storytelling im Wortsinne) finden hier ihr Zuhause und ihr Publikum. Ähnlich wie bei Slideshare oder nachfolgend Issuu können Dateien nicht nur zum Download sondern zum responsiven Durchblättern zur Verfügung gestellt werden.
  • Issuu; gemacht für das magazinige Lesen und Stöbern und im Gegensatz zum Miki (die Älteren erinnern sich vielleicht) immer noch am Start. Wenn Verlage das Tool kennen würden, gäb es weniger PDF-Downloadlinks in diesem Internet. Issuu ist ideal für die direkte Veröffentlichung von Katalogen, die nach Fertigstellung sonst ja erst den Weg in die Druckerei und schließlich in die Auslage bzw. zum Endkunden finden müssen.
  • Prezi; wer Powerpoint nicht will und Keynote nicht darf oder kann, ist hier in der Lage eine etwas andere Präsentation direkt online zu bauen und einem offenen oder geschlossenen Personenkreis zur Verfügung stellen. Ja, damit ist es eher ein Tool als ein Mediendienst, aber die unten stehende Liste war schon lang genug.

8. Tools

Kurz addiert, sind wir bei den bis jetzt genannten Plattformen und Netzwerken bei insgesamt 35! Wer soll die bespielen, pflegen, koordinieren, befüllen, beobachten … und wie war der Login? Antworten, die teilweise ein paar Euro/Dollar im Monat kosten können.

  • 1password; die Anforderungen an Passwörter sind von Plattform zu Plattform unterschiedlich, von Kunden zu Kunden sicherer (länger, kryptischer) zu gestalten? 1password stellt nicht nur Passörter her, sondern sammelt diese auch verschlüsselt. Der jeweils notwendige Zugriff kann mit einem Passwort via Browser-Extension hergestellt werden.
  • Drive/Dropbox; Tabellen, Texte, Präsentationen, Umfragen kann man kollaborativ und für Google sichtbar erstellen und anschließend in die gemeinsame Dropbox legen. Je nach dem, wie man dem Datenschutz verbunden ist, erspart das jede Menge doppelte Arbeit, doppelten Content und endlose Versionsnummern auf dem Server.
  • Mindmeister; Brainstormings, Protokolle oder – je nach Bedarf – Sitemaps und Userstories gemeinsam erstellen und noch gemeinsamer bearbeiten und verwalten. Das sind die 4,99 EUR pro Monat für eine unbegrenzte unbegrenzte Anzahl von Projekten und Dateien wert.
  • Canva; Canva erlaubt nicht nur die Erstellung von Bildern mit Textelementen in der wahrscheinlich einfachsten Bildbearbeitungs-/aufbereitungs Online Software der Welt, sondern kennt vorsichtshalber auch die aktuellen Maße von Facebook, Instagram und Twitter. Einzelne Elemente kosten Geld, aber Fotos und Grafiken sind im Idealfall schon in einem gesonderten Ordner lokal vorhanden.
  • Trello; Projektmanagement-Tools haben oft den Nachteil, dass sie viel können, aber genau das vermissen lassen, was man eigentlich braucht. Die Gratis-Version von Trello ist ziemlich aufgeräumt und genügt den Ansprüchen kleinerer, untechnischer Projektgruppen und deren Aufgabenverwaltung inkl. dazugehöriger Meilensteine.
  • Slack; zur Zeit als eine Projektmanagement Software bejubelt, aber eigentlich ’nur‘ Kommunikationshilfsmittel im Kampf gegen Telefonate Mails, SMS, Facebook-Nachrichten, Skype-Anrufe der Verwandschaft. In Gruppen können sowohl Dokumente ausgetauscht werden werden, als auch die Kommunikation über Büroräume und Regionen hinweg projektbezogen durchgeführt werden.
  • bit.ly; hier werden Links gekürzt, individualisert und ausgewertet. Ideal für laufende Kampagnen und der Erklärung gegenüber dem Chef, warum, wie und auf welchen verworrenen Wegen das Unternehmen von Social Media profitiert. Von den möglichen Branding-Effekten ganz zu schweigen.
  • buffer; an letzter Stelle, das neueste (in einer brauchbaren Version kostenpflichtige) Tool in dieser Reihe. Über Buffer kann man Tweets, Posts und Updates auf verschiedenen – auch projektübergreifenden – Plattformen timen oder timen lassen. Als Bonus erhält man eine ziemlich detaillierte Auswertung der jeweiligen Aktivitäten.

Zurück zum Social Media Hashtag

In meinem Social Media Hashtag springen Facebook und Google pflummi-artig im Zentrum auf und ab und wollen überall mitspielen (sorry Twitter, in der Liga hast du trotz der zuletzt ausgerollten Features nichts zu suchen).

Hinzu kommt – eher zurückhaltend – If This Than That aka IFTTT, das nicht nur soziale Netzwerke sondern auch Tools automatisch miteinander verknüpft, wenn es um Publishing, Monitoring und Ablage geht.

Jetzt ihr: Welche Plattformen und Tools fehlen, welchen Herausforderungen finden in dem Hashtag keine oder zu wenig Beachtung? Ich freue mich über kritisches, konstruktives und auch vernichtendes Feedback (dann aber gern mit Links zu besseren Lösungsansätzen).

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