Heute schaltete Facebook die Promotion privater Status Updates als sponsored Posts frei (allfacebook.de und t3n berichteten). Dabei soll das wahrscheinlich keine entscheidende Einnahmequelle werden, sondern vor allem die Werbung von Unternehmensseiten attraktiver und alternativloser machen, wenn selbst Mitarbeiter oder gekaufte Likes nicht in der Lage sind, den Edge Rank künstlich nach oben zu treiben.
Aber Facebook schafft sich weiter ab, wenn die Timeline nicht mehr das Unterhaltungsprogramm mit Werbeblöcken, sondern ein Werbeblock mit Unterhaltungspausen ist.
RTL-Magazin und Verteidigungsministerium von Herrn zu Guttenberg (BILD) ist wieder in aller Munde. Die auslösende Exklusivnachricht lag jedoch nicht beim Medium selbst, sondern bei der Musikformation Wir sind Helden. Die Agentur Jung von Matt erdachte und betreut die Kampagne, die das Who is Who der (zumeist) deutschen A-Prominenz in Statements zu Springers Aushängeschild abbildet. Das reicht von belanglos bis ungewollt oder zumindest angestrengt humoristisch. Nerven tut es in jedem Fall und das von Beginn an. Mehr lesen…
Was war da los? Vodafone bzw. Scholz & Friends promotete die Teilnahme an einem Dreh für einen Werbespot in Berlin via @twitter und die ganze Generation Upload (!) hatte nur noch ein Thema. War der Microblogging Hype erreicht? Nein.
Vodafone lud normale Menschen (!) zu einer Pressekonferenz (!) ein und berichte in den so genannten sozialen Netzwerken darüber. Die Generation Upload war sprachlos, der Twitterstream leer, die Skype-Gästeliste in zartem grau, bei Facebook gab es nur noch ein paar Aufforderungen zu (natürlich gekauften) Persönlichkeitstest. War das Web 2.0 tot? Nein. Die Generation Upload war im Downstream.
Vodafone präsentierte neben der Kampagne einen Blog (!) – Wahnsinn. Mehr lesen…
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