bastian koch keksbox
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Es hört einfach nicht auf. Google möchte offizielle und alleinige Weltmacht werden und hält eine weitestgehende Kopie von Facebook (nämlich Google Plus) für etwas total neues, wichtiges und wegweisendes Tool – und ja, Design können sie besser als der blaue Riese. Ashton Kutcher wirft mit seinem Spielgeld nach Berlin und finanziert mit getamen.com den langerwarteten Dislikebutton für das Netz, um sich kurz und knapp über Menschen und Marken auszulassen (gutfinden geht natürlich auch, macht aber nur halb so viel Spaß). Und jetzt gibt es neben vielen anderen neuen Diensten auch noch chime.in …

Bezogen auf diese drei (und alle anderen, die in den letzten Monaten dazugekommen sind) behaupte ich: zum Scheitern verurteilt, zumindest was den jeweils kommunizierten Ansatz betrifft. Read more »

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Wenn ich zum Thema Social Media und ihrer Nutzung referiere, lege ich immer großen Wert auf das ‘Soziale’, also direkte, ehrliche Kommunikation in Verbindung mit freundlicher Ansprache und mehrwertigen Themen. Zu den No-Go’s gehört wildes Aggregieren in die unterschiedlichen Netzwerke. Wenn ich jedoch einen Blick in meinen Social Graph werfe, tauchen die selben Posts von den selben Leuten zur selben Zeit auf. Und auch ich ertappe mich dabei, Dinge die mir besonders wichtig sind, besonders breit zu streuen. Immerhin tue ich dies in den meisten Fällen händisch, um die jeweiligen Möglichkeiten und Anforderungen bei den Updates (Timing, Hashtags, Replies, Verlinkungen, Vorschaubilder etc.) zu berücksichtigen und auch, um im Überblick zu behalten, was, wann rausging und so jeweils die Kommunikation in Bezug auf Aktion und Reaktion koordinieren zu können.

Beim Nachdenken über dieses Prozedere hab ich mich – aus Mangel an Alternativen – selbst gefragt, ob das erstens sinnvoll und zweitens effizient ist oder ob sich die jeweiligen Kontakte nicht viel zu sehr überschneiden. Wer nutzt welche Netzwerke, wer ist mit mir wie oft vernetzt? Zeit für ein kleines Social Media-Experiment.

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Categories: Business

Dieser Gastbeitrag entstand für medianet.at // Zum Artikel in der Print-Ansicht: hier entlang.

Facebook ist trotz Privatsphäreeinstellungen, Skypeanbindung und der Möglichkeit von Freundeslisten über die prominente Präsenz von Anzeigen zum Massenmedium geworden. Allfacebook.de zählte zum 2. Juli 2011 knapp 20 Millionen aktive Nutzer – also Menschen die sich mindestens einmal in dem vergangenen Monat eingeloggt haben. Die Annahme, hier auch potenzielle Kunden ansprechen zu können, ist mehr als gerechtfertigt. Richtig ist auch, dass das Anlegen einer Präsenz auf Facebook weder Hexenwerk noch Raketentechnologie ist, was aber nicht zu dem Trugschluss führen darf, dass keine Vorarbeit nötig ist. Konzeption, mögliche Design- und Programmierleistungen und eine umfassenden Übergabe durch den oder die Dienstleister sind notwendige Voraussetzungen. Problematisch wird  es aber, wenn es Anbieter und Abnehmer für das Erstellen einer Seite per Knopfdruck, brach liegende Profile und dem Einkauf so genannter Fans gibt. Letztere – wenn nicht sowieso Karteileichen – sind meist nicht im muttersprachlichen Umfeld zuhause und somit alles andere als brauchbar für die originären Ziele einer Facebook-Präsenz. Was gilt es zu beachten?

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Categories: Business, am Rande

Letzte Woche fand die zweite LOMBB (Lokales Online Marketing Berlin Brandenburg) statt. Das klingt hölzern und ist es auch ein bisschen. Das liegt vor allem an der Ausrichtung der Veranstaltung, die man mit ‘think global, act local’ übersetzen könnte, aber das wäre schon fast zu fresh … Die Veranstalter wollen lokale Unternehmen mit lokalen Dienstleistern zusammenführen und verbinden eine Messeveranstaltung mit einer Vorträgen zu dem Thema und zwar kostenlos. Das hat den Vorteil einer hohen und glücklichen Besucherdichte, lässt aber die Qualität leiden. Read more »

Categories: am Rande

Eine Unverfrorenheit! Ein Blogpost von jemandem der es gerade mal geschafft hat, zwei Sessions und ein paar Zerquetschte zu besuchen. Eine davon war der Vortrag von Thomas Pfeiffer zum Thema (Überraschung!) Echokammern. Es ging darum, dass sich Individuen eben nicht – oder selten – ihre eigene Meinung bilden, sondern sich Influencer suchen, die bestehende Meinungen stützen und Quellen in Anspruch nehmen, deren Thesen dem eigenen Denken zumindest nahe kommen. Es wird leicht fallen, diese Feststellung zu bestätigen, wenn man einen Blick in seinen Facebook-Freundeskreis, sein Twitter-Netzwerk oder eben seine Tageszeitung wirft und die Ergebnisse mit den persönlichen Vorlieben für Musik, Politik und Bayern München vergleicht. Read more »

Categories: am Rande

RTL-Magazin und Verteidigungsministerium von Herrn zu Guttenberg (BILD) ist wieder in aller Munde. Die auslösende Exklusivnachricht lag jedoch nicht beim Medium selbst, sondern bei der Musikformation Wir sind Helden. Die Agentur Jung von Matt erdachte und betreut die Kampagne, die das Who is Who der (zumeist) deutschen A-Prominenz in Statements zu Springers Aushängeschild abbildet. Das reicht von belanglos bis ungewollt oder zumindest angestrengt humoristisch. Nerven tut es in jedem Fall und das von Beginn an. Read more »

Categories: Kennzeichen D, am Rande

Bzw. ist gerade der erste Schnee runterkommen.

Aber es soll auch nich ums Wetter gehen. Könnt ihr euch noch an die ProReli Diskussion im letzten Jahr erinnern? Wir haben damals in der [ *] keksbox einen journalistischen Videobeitrag dazu verfasst. Danach ist das Format Aktuelles Kochstudio etwas eingeschlafen und glücklicherweise konnten wir uns auch nicht über Langeweile beklagen. Read more »

Categories: am Rande

oder: Warum ich eine Likepage auf meinen Namen eingerichtet habe.

Gestern abend war es soweit. Ich habe eine Likepage (früher Fanpage) mit dem Namen Bastian Koch eingerichtet. Jedoch nicht, um meinen (mit Sicherheit vorhandenen) Drang zur Selbstdarstellung zu befriedigen, sondern um Ordnung in meine Social Media Präsenz zu bringen.

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