bastiankbx

Heute schaltete Facebook die Promotion privater Status Updates als sponsored Posts frei (allfacebook.de und t3n berichteten). Dabei soll das wahrscheinlich keine entscheidende Einnahmequelle werden, sondern vor allem die Werbung von Unternehmensseiten attraktiver und alternativloser machen, wenn selbst Mitarbeiter oder gekaufte Likes nicht in der Lage sind, den Edge Rank künstlich nach oben zu treiben.

Aber Facebook schafft sich weiter ab, wenn die Timeline nicht mehr das Unterhaltungsprogramm mit Werbeblöcken, sondern ein Werbeblock mit Unterhaltungspausen ist.

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19. Oktober 2012 Business (im weiteren Sinne)

Ein Dreiviertel Jahr nach dem Start des Möchtegernkonkurrenten Google+ landet Facebook mit der Übernahme von Instagram erneut einen Coup und setzt die Strategie fort, das Netz im Netz zu werden: nach der Integration von Bing (Instant Maps), Skype (Instant Messaging) und Spotifiy (Instant Music) vermeldet Mark Zuckerberg den Kauf von Instagram und macht sich so erstens für seine Nutzer und damit zweitens für Anzeigenkunden noch attraktiver.

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Ende März laden wir von der keksbox zum Ideen- und Barcamp ein, eine Veranstaltung, bei der wir scheinbaren und vielleicht sogar offensichtlichen Hirngespinsten eine echte Plattform geben.

Abgesehen davon, dass genügend Knaller vor Ort sein werden, mit denen man Pferde aber keine Produktinnovationen stehlen kann,  und die allesamt Lust auf digitalen Wahnsinn haben, machen wir ein Casting mit Coaches und Blitztabellen, um am Ende des Wochenendes eine Idee zu küren, die wir mit den jeweiligen Ideengebern umsetzen werden.

Weil wir es können und weil wir es lieben.

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14. Februar 2012 Business (im weiteren Sinne)

Es hört einfach nicht auf. Google möchte offizielle und alleinige Weltmacht werden und hält eine weitestgehende Kopie von Facebook (nämlich Google Plus) für etwas total neues, wichtiges und wegweisendes Tool – und ja, Design können sie besser als der blaue Riese. Ashton Kutcher wirft mit seinem Spielgeld nach Berlin und finanziert mit getamen.com den langerwarteten Dislikebutton für das Netz, um sich kurz und knapp über Menschen und Marken auszulassen (gutfinden geht natürlich auch, macht aber nur halb so viel Spaß). Und jetzt gibt es neben vielen anderen neuen Diensten auch noch chime.in …

Bezogen auf diese drei (und alle anderen, die in den letzten Monaten dazugekommen sind) behaupte ich: zum Scheitern verurteilt, zumindest was den jeweils kommunizierten Ansatz betrifft. Mehr lesen…

19. Oktober 2011 Business (im weiteren Sinne)

Wenn ich zum Thema Social Media und ihrer Nutzung referiere, lege ich immer großen Wert auf das ‘Soziale’, also direkte, ehrliche Kommunikation in Verbindung mit freundlicher Ansprache und mehrwertigen Themen. Zu den No-Go’s gehört wildes Aggregieren in die unterschiedlichen Netzwerke. Wenn ich jedoch einen Blick in meinen Social Graph werfe, tauchen die selben Posts von den selben Leuten zur selben Zeit auf. Und auch ich ertappe mich dabei, Dinge die mir besonders wichtig sind, besonders breit zu streuen. Immerhin tue ich dies in den meisten Fällen händisch, um die jeweiligen Möglichkeiten und Anforderungen bei den Updates (Timing, Hashtags, Replies, Verlinkungen, Vorschaubilder etc.) zu berücksichtigen und auch, um im Überblick zu behalten, was, wann rausging und so jeweils die Kommunikation in Bezug auf Aktion und Reaktion koordinieren zu können.

Beim Nachdenken über dieses Prozedere hab ich mich – aus Mangel an Alternativen – selbst gefragt, ob das erstens sinnvoll und zweitens effizient ist oder ob sich die jeweiligen Kontakte nicht viel zu sehr überschneiden. Wer nutzt welche Netzwerke, wer ist mit mir wie oft vernetzt? Zeit für ein kleines Social Media-Experiment.

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17. Oktober 2011 Business (im weiteren Sinne)

Dieser Gastbeitrag entstand für medianet.at // Zum Artikel in der Print-Ansicht: hier entlang.

Facebook ist trotz Privatsphäreeinstellungen, Skypeanbindung und der Möglichkeit von Freundeslisten über die prominente Präsenz von Anzeigen zum Massenmedium geworden. Allfacebook.de zählte zum 2. Juli 2011 knapp 20 Millionen aktive Nutzer – also Menschen die sich mindestens einmal in dem vergangenen Monat eingeloggt haben. Die Annahme, hier auch potenzielle Kunden ansprechen zu können, ist mehr als gerechtfertigt. Richtig ist auch, dass das Anlegen einer Präsenz auf Facebook weder Hexenwerk noch Raketentechnologie ist, was aber nicht zu dem Trugschluss führen darf, dass keine Vorarbeit nötig ist. Konzeption, mögliche Design- und Programmierleistungen und eine umfassenden Übergabe durch den oder die Dienstleister sind notwendige Voraussetzungen. Problematisch wird  es aber, wenn es Anbieter und Abnehmer für das Erstellen einer Seite per Knopfdruck, brach liegende Profile und dem Einkauf so genannter Fans gibt. Letztere – wenn nicht sowieso Karteileichen – sind meist nicht im muttersprachlichen Umfeld zuhause und somit alles andere als brauchbar für die originären Ziele einer Facebook-Präsenz. Was gilt es zu beachten?

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13. September 2011 Business (im weiteren Sinne)

Eine Unverfrorenheit! Ein Blogpost von jemandem der es gerade mal geschafft hat, zwei Sessions und ein paar Zerquetschte zu besuchen. Eine davon war der Vortrag von Thomas Pfeiffer zum Thema (Überraschung!) Echokammern. Es ging darum, dass sich Individuen eben nicht – oder selten – ihre eigene Meinung bilden, sondern sich Influencer suchen, die bestehende Meinungen stützen und Quellen in Anspruch nehmen, deren Thesen dem eigenen Denken zumindest nahe kommen. Es wird leicht fallen, diese Feststellung zu bestätigen, wenn man einen Blick in seinen Facebook-Freundeskreis, sein Twitter-Netzwerk oder eben seine Tageszeitung wirft und die Ergebnisse mit den persönlichen Vorlieben für Musik, Politik und Bayern München vergleicht. Mehr lesen…

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