Der Internetriese geht mal wieder einen Schritt weiter – bzw. fährt. Vielleicht hätten sie nicht in der nachrichtenarmen Sommerzeit mit ihren Streetviewplänen an die Öffentlichkeit gehen sollen. Nun ist es raus. Doch richtig ernst genommen wird die Geschichte nicht, was fünf Fundstücke aus der Twitterwelt beweisen …
Ich bin kein Fan von Großveranstaltungen mit Massenaufläufen und ich bin kein Fan der Loveparade. Es sind mir zu viele Menschen und es ist nicht meine Musik. Das hat aber nichts mit dem zu tun, was am Wochenende passiert ist. Mein Mitgefühl gilt uneingeschränkt den Angehörigen der Toten und Verletzten. Ja, es passieren Katastrophen. Ja, es gibt Momente, in denen man als Veranstalter machtlos den Geschehnissen gegenübersteht. Doch die Fakten die nach und nach an die Öffentlichkeit gelangen, lassen den berechtigten Schluss zu, dass die Katastrophe in Duisburg verhindert hätte werden können.
Auch schon ein paar Tage her: am 24. Februar 2010 besuchten Jan Heinemann und ich den Landkreis OHV. iq Consult hatte zum ersten Netzwerktreffen der Region geladen und die [ *] keksbox gebeten, in diesem Zusammenhang das Thema Internet für Unternehmer und Gründer verständlich und motivierend aufzubereiten.
Vom 1. Februar bis zum 5. Februar findet die zweite Social Media Week statt. Im letzten Jahr “nur” in New York, in diesem kommen London, Toronto, San Franciso, Sao Paulo und Berlin dazu. Unter dem Motto “Streit! Konstruktive Kontroverse.” kann man sich durch über 30 Events diskutieren, paneln und workshoppen.
Nachtrag 1:
Mit mir in Köln war Jan dessen Vortrag euch natürlich nicht vorenthalten werden soll.
Die Twittertimeline zum Hashtag des Tages #5k4r (Kuhn, Kammann, Kuhn, Köln & [ *] keskbox for Reputation).
Danke an alle die mitgemacht haben.
Der richtige Weg von Kuhn, Kammann und Kuhn seinen – auch weniger Social Media affinen – Mitarbeitern das an Bedeutung stetig gewinnende Thema in einem Tagesworkshop näher zu bringen. Nach einem Abriss zur Geschichte und den Basiselementen Reputationsmanagement im digitalen Zeitalter sollte dieser Vortrag Ängste abbauen, ohne die Risiken herunter zu spielen.Zum einen war mir die schier unendliche Vielfältigkeit des Mediums Internet wichtig zum anderen die nur scheinbar banale Feststellung, dass social immer noch sozial bedeutet; zumindest bedeuten sollte.
Was war da los? Vodafone bzw. Scholz & Friends promotete die Teilnahme an einem Dreh für einen Werbespot in Berlin via @twitter und die ganze Generation Upload (!) hatte nur noch ein Thema. War der Microblogging Hype erreicht? Nein.
Vodafone lud normale Menschen (!) zu einer Pressekonferenz (!) ein und berichte in den so genannten sozialen Netzwerken darüber. Die Generation Upload war sprachlos, der Twitterstream leer, die Skype-Gästeliste in zartem grau, bei Facebook gab es nur noch ein paar Aufforderungen zu (natürlich gekauften) Persönlichkeitstest. War das Web 2.0 tot? Nein. Die Generation Upload war im Downstream.
Vodafone präsentierte neben der Kampagne einen Blog (!) – Wahnsinn. Read more »


