… ist nicht der Assistent von Herrn Crusoe, sondern der Donnerstag, an dem sich die Woche langsam aber sicher dem Ende neigt. Der kleine Freitag zeichnet sich häufig durch besonderen Tatendrang aus. Gestern war es wieder soweit.
Die [ *] keksbox - Crew bestehend aus John, Jan, Xenia und dem Autor dieser Seite fuhr früh in Richtung Potsdam-Babelsberg, um am Media Extist Marketing Tag an der Hochschule für Film und Fernsehen (kurz: MEMT@HFF) teilzunehmen. Es begann mit einem Begrüßungsvortrag angereichert mit Platzhaltern zur Existenzgründung: Marktanalyse, Kostenplan und Marketing dürfen nicht unterschätzt werden. Kann man so unterschreiben.
Spannender waren da schon die Gäste im Podium zum selben Thema. Der Unterhaltungschef vom RBB, Schweigers Co-Produzent der Barefoot, eine Führungskraft von Meta-Design (was wollte der da?), die Geschäftsführerin vom Logowerk und eine Galeristen sorgten mit Platzhaltern zur Existenzgründung, aber immerhin am eigenen Beispiel, für Unterhaltung und die Erkenntnis, das Marktanalyse, Kostenplan und Marketing nicht unterschätzt werden sollen, viel entscheidender jedoch Idee und Charakter der Gründer sind. Auch richtig.
Nach der Mittagspause (großes Lob an die Veranstalter für das reichhaltige sowie vielseitige Buffet und an die Teilnehmer, die sich nicht wie wilde Tiere auf das Essen stürzten - hat man ja beides nicht alle Tage) standen Themen wie Individualstrategien zum Markteintritt und Onlinemarketing für Existensgründe auf dem Plan. Das Ganze war aber von Anfang an so bieder, trocken und inhaltsleer dargeboten, dass wir uns entschieden den GründerInnencheck über uns ergehen zu lassen. Am Ende das erleichternde - wenn auch nicht überraschende - Ergebnis, dass wir als Unternehmer geeignet sind. Da war ja noch was!
Zurück im Büro haben wir uns dann gegen Abend noch unternehmerisch um unsere Mails und To-Do-Listen gekümmert, was uns den nötigen Appetit für den Inder einbrachte. Dort haben wir uns viral und webzweinullig auf die Online Marketing Lounge (kurz OML) in der Mittelbar eingestimmt. Inzwischen war auch Arkadius mit an Bord und wir nutzten Freigetränke und neutrale Umgebung für die notwendigen Gesprächen zwischen Geschäftspartnern zur Positionierung und Perspektive unseres Schaffens. Nebenbei wurde Jan zum Web 2.0 Vater und John zum Corporate Preacher. Na, ja …
Die Afterschowparty zelebrierten wir wieder in Friedrichshain. In der Tussy Lounge gab es Cocktails statt Vindaloo.
P.S. Über Twitter (johnkbx, jankbx, bastiankbx) seid ihr das nächste Mal live dabei.

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