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Da hat eine norddeutsche Stadt (Name der Redaktion bekannt) doch tatsächlich das Layout für ihr Stadtportal ausgeschrieben. Mit dem Hintergrund von Design und einem unbestimmten Budget sogar relativ formlos, wenn man das Prozedere, das die EU verlangt, zu kennen glaubt. Daraufhin haben sich 18 Agenuren gemeldet bzw. formlos beworben; fünf davon wurden eingeladen.

Das spannende daran ist Art und Aufwand, die in Zusammenhang mit dem Rebriefing vor Ort standen. Alle Bewerber in einem Raum. Dazu leckeres Essen mit Sternen und Meeresfrüchten, detaillierte Unterlagen, ausführliche Vorträge und eine entwaffende Ehrlichkeit. “Es gibt kein durchdekliniertes Corporate Design und das Stadtmarketing hat wenig Lob verdient.”

Deshalb eine Stadtrundfahrt. Exklusiv zur Verfügung gestellter Linienbus, der Bürgermeister am Mikrofon erklärt die Welt; Besuch von Hafen, Industrie und Sehenswürdigkeiten. Ein solcher Aufwand ersetzt zwar keine Niederschrift der Corporateness oder ein definiertes und dekliniertes Marketing, wirkt aber in jedem Fall erhellend.

Was möchte die Stadt? Ein schlüssiges Design, hohe Usability, strategisch wirksame Ansätze; soweit so gut, doch bezahlt werden soll nur das Design; Konzept für Technik, Besucherführung und Gestaltung inklusive. Das widerum schmälert den guten und sympathischen Eindruck der Verantwortlichen.

Dies in die richtige Richtung zu interpretieren und anzubieten, wird Aufgabe der Bewerber sein. Wie es ausgeht, wird unter Umständen hier zu finden sein …

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1 Comment

AlexJK

Februar 8th, 2009

Nice work! I’ll have to do a cross post on this one ;)

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