bastian koch keksbox
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Das hat sich der selbsternannte Aktionskünstler anders vorgestellt. Heute fuhr er mit seinen 70.200 Anmeldeformularen zur GEMA Zentrale und traf auf nette Leute. “Wir nehmen alle unsere Mitglieder ernst, möchten Sie etwas trinken?”, gab es zur Begrüßung. “Hoffentlich gibt es keinen Ärger mit Umweltaktivisten.”, als Nachtisch und Blick auf den Papierwust. Der Todesstoß folgte in drei Schrittem:

1. “Es können nur erkennbare Tonfolgen angemeldet werden.”

2. “Jeder Künstler entscheidet selbst, ob Teile des eigenen Kunstwerkes – zum Beispiel online – freigegeben werden.”

3. “Die GEMA verwaltet nur. Über das WAS und das WIE entscheidet der Gesetzgeber.”

Kreidler nahm seine Anmeldungen und verließ das Servicepersonal der GEMA. Er wollte “die Arbeit nicht lahm legen.” – Sondern?

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